Kantonale DV vergibt Kant. Jugendmusikfest 2027 nach Zernez und spricht über die Weiterentwicklung der Geschäftsstelle und der Musikfeste.
Die Delegierten des Graubündner Kantonalen Musikverbands haben an ihrer gestrigen Delegiertenversammlung im prachtvollen Festsaal des Traditionshotels Reine Victoria in St. Moritz das nächste kantonale Jugendmusikfest diskussionslos und einstimmig nach Zernez vergeben. Das Fest wird am 5. Juni 2027 über die Bühne gehen. Zur Anwendung kommt das bisherige Wettspielreglement. Die übrigen statutarischen Geschäfte wurden ebenfalls ohne Diskussion und einstimmig gutgeheissen.
Vizepräsident Michele Zanetti (Poschiavo) und Präsident der Jugendkommission Adrian Willi (Ems) wurden für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Angelika Luzi (Jenaz) wurde nach der erfolgten Demission in Abwesenheit für ihren Einsatz in der Jugendkommission verabschiedet und verdankt.
In ihren persönlichen, tiefgründigen, zum Nachdenken anregenden und zugleich amüsanten Grussbotschaften berichteten Standespräsidentin Valérie Favre Accola und Regierungspräsident Martin Bühler von ihrem Bezug zur Musik und wiesen auf die Bedeutung der Musik hin, welche in Anbetracht des Weltgeschehens an Bedeutung gewonnen hat. In einer weiteren Grussbotschaft wies Luana Menoud-Baldi, Präsidentin des Schweizer Blasmusikverbandes auf die Neurungen beim nationalen Verband hin und machte Ausführungen zum bevorstehenden „Eidgenössischen 2026“ in Biel.
Spezielle Ausführungen machte Verbandspräsident Andy Kollegger zur geplanten Weiterentwicklung von Geschäftsstelle und Kantonalem Musikfest. Die Ausführungen wurden von den 120 Stimmberechtigten mit Interesse aufgenommen. Der Kantonalpräsident wurde zum Schluss der Versammlung von den Vorstandskollegen und der Geschäftsstelle für seine Arbeit mit einem üppigen Warenkorb bedacht, dazu gabs von den Anwesenden eine «standing ovation».
Die nächste DV findet am 10. April 2027 in Sagogn statt.


Gruppenbild: Standespräsidentin Valérie Favre Accola (v.l.) und SBV-Präsidentin Luana Menoud-Baldi flankiert von Kantonalpräsident Andy Kollegger und Regierungspräsident Martin Bühler.
Fotos Not Janett